Vernissage, Do. 02. September 2010,19h
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HALL OF FEMMES III (3.9.-30.9.2010)
Die Wiener Künstlerinnen »desperate artwives« nehmen die Körperlichkeit zum Thema der künstlerischen Auseinandersetzung. Ist doch der Körper in der zu einem guten Teil durch virtuelle Projektionen bestimmten Wirklichkeit (virtual social networks) zu einem Ort vielfältiger Auseinandersetzungen geworden: So etwa ringt die Körperlichkeit dem Menschen auch in einer Zeit der scheinbar unendlichen Möglichkeiten immer wieder eine Reihe von real begrenzenden Entscheidungen ab.
Mit dem realen Körper stoßt man/frau regelmäßig an die Grenzen der Physik, auch wenn es längst möglich ist, virtuell an mehreren Orten gleichzeitig sein. Tatsächlich erweisen sich die körperlich männlichen oder weiblichen Determinanten des eigenen Handels als äußerst unflexibel, auch wenn man virtuell in mehrere Personen verschiedenen Geschlechts gleichzeitig schlüpfen kann. Das heißt, die soziale Körperlichkeit des Menschen, die zunehmend von der virtuellen Welt bestimmt wird und seine reale Körperlichkeit bilden keine Einheit mehr. Auf vielfältige Weise wird diese Spaltung des Menschen auf zwei Körper und die dadurch entstehenden Reibungsflächen dazwischen in den Arbeiten der KünstlerInnen thematisiert. |
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Vorausschau