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Hella des Santarossa. Wir zeigen von ihr Arbeiten aus der Serie RIM-RAM-RUM, großformatige Mischtechniken aus den Jahren 1988 - 1990, die entstanden weil DADADA der Künstlerin jahrelang der Kinderreim "Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch" im Kopf herumspukte. Pure Bewegung, fast abstrakt, fast Höhlenzeichnung. Klar, das die Serie kaum das sie entstand, in die Hände bekannter Sammler überging. Wir mussten uns Mühe geben, die Arbeiten aus dem Herzen der Künstlerin loszueisen, die besten Arbeiten, zurückbehalten für die Ewigkeit, die Spitze des Ruhms. Frech, heiter, lasziv, tänzerisch. Zarte Figuren, expressiv. Kunstgeschichte, zeitlos revoltierend, gegen jegliche Umzäunung, Bilder die den Kern treffen, das Beste in Dir, den Schmelztiegel von Lust und Verstand.
Fast jeder kennt Hella de Santarossas Obelisken auf dem Theodor-Heuss-Platz. Wenig später und letztendlich  im Zusammenhang mit dem Fall der Berliner Mauer entsteht der Zyklus »Rim-Ram-Rum«. Die Bilderserie war auch Vorlage für die gigantischen Fensterwände der Künstlerin am Haupteingang der Messehallen und bilden das Thema des Bilderfrieses  im Fraktionssaal der SPD im Reichstagsgebäude. Energetisch, dynamisch und skizzenhaft abstrahierte Figuren, die Spontaneität und Zeitlosigkeit verkörpern. Perfekt dazu passend, sehen wir außerdem eine weitere später entstandene Mischtechninik, eine Astronautin, in voller Montur, die wie losgelöst zu einem rosa Planeten unterwegs ist.

Rimramrum

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