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DADADA Neue Arbeiten von:
Sabine von Bassewitz, Fotographische Arbeiten David von Bassewitz, Zeichnungen/ Mixed Media
DADADA – da denkt man zuallerst an „Trio“, die Band die Anfang der Achtziger mit diesem damals total aus dem Rahmen fallenden Song Furore machte und dann, natürlich und ohne Umschweife, kommt einem das Kinderwort DADA in dem Sinn, nach dem sich 1916 die künstlerische und literarische Bewegung nannte, aus dem später der Dadaismus wurde. DADA schrieb sich die Ablehnung „konventioneller“ Kunst und bürgerlicher Ideale auf die Fahnen. Von der Bewegung gingen gravierende Impulse auf die Kunst der Moderne aus, denn es war eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, sie lehnten die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem komlett ab, das hatte es so noch nicht gegeben.
DADA das klingt scheinbar banal, steht aber für das Gegenteil, nämlich den totalen Zweifel an allem und so ersetzte man mit einem heute kaum noch denkbaren Mut die durch Disziplin und die gesellschaftliche Moral bestimmten künstlerischen Verfahren durch einfache, willkürliche und meist zufallsgesteuerte Aktionen.
Die Gruppe Trio war eine Band, die während der Neuen Deutschen Welle 1982 bekannt wurde, sich aber von jener distanzierte, war einem Minimalismus verschrieben, der so grotesk war, daß er Veränderungen lostrat. Ich lieb' dich nicht, du liebst mich nicht. Ich lieb' dich nicht, du liebst mich nicht. Da da da Die neue Ausstellung in der Galerie Saloon SU DE COUCOU versucht das kaum noch Denkbare: Ein "Neben der Spur sein", ein Hinsehen auf Umgedachtes, ein ungezogenes Nein - so nicht: DADADA. Und das tun die KünstlerInnen auf sehr unterschiedliche Weise. |
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