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Eröffnung des

Video-Art-Performancekellers

im Saloon SU DE COUCOU,

im Rahmen von NACHT UND NEBEL,

Sa. 7.11.2009, ab 19h

 

VOYEUR

Interaktive Videoskluptur

mit Graf Mente

Von Dennis Pahl

In der Arbeit "Voyeur" von Graf Mente werden verschiedene Ebenen des Voyeurismus ausgeleuchtet. Wer sich dazu hinreißen lässt die Video-Performance-Installation zu betrachten, wird automatisch teil des Werks und Zeuge eines Spiels zwischen Mensch und Videomensch.

Wer ist hier der Voyeur?

In dem Video betrachten Leute eine Skulptur, sie wurden dabei gefilmt. Man sieht nur ihren Kopf. Dieses Video läuft nun an der  Kellerwand und das Publikum betrachtet meine Performance. Der eigentliche Betrachter kann dieses Szenario dann wiederum durch ein kopfgroßes Guckloch sehen.

Es geht mir in dieser Videoskulptur um die verschiedenen Ebenen des Voyeurismus.

Voyeur

Pressefotos
Interaktive Videoskulptur

 

bureaucracy

Eine Performance von und


mit Funda Özgünaydin

Die Künstlerin entführt den Betrachter in eine intime Welt des Fühlens und Sehens, in einen Keller. Die Künstlerin sitzt an einem Tisch, umgeben mit A4 Papperstapeln, in einer halbdurchsichtigen Box. Sie beginnt zu arbeiten indem sie die A4 Blätter ordentlich zu einer Papierkugel knüllt und auf den Boden wirft, bis der Raum völlig mit Papierbällen gefüllt ist und man die Performerin nicht mehr sieht.

Die Performance "bureaucracy" ist in Auseinandersetzung mit den Strukturen der Gesellschaft und des politischen Systems unserer Zeiten. Bürokratie und Geld bestimmen unser Leben, es bleibt keine Zeit um sich mit Strukturen auseinanderzusetzen. Frust.

Sind wir zu Maschinen des Alltags geworden? Ist die Gesellschaft und auch die Politik zur sich selbst zerstörenden Geldmaschine geworden? Treibt dies alles uns an einen Abgrund der Exzentrik und zerstörerischen Lebensweise? Schlechte Politik.

Die Box steht nicht nur für soziale Belange, wie Kapitalismus, Krise und die Furcht zu versagen, denn Bürokratie ist etwas Totalitäres, sie bedeutet, dass man sich nur mit ihr eine Existenz aufbauen kann, man kann ihr nicht entfliehen.

The artist abducts the viewer into the intimate atmosphere of a cellar. On entering the cellar, the viewer is closely confronted by the artist, performing strange, anti-bureaucratic work. Sitting in a box, surrounded by stacks of paper, she primly picks up the sheets before transforming them stressfully into paper balls and throwing
them away. A durational performance, the artist will continue until the paper balls exceed the room and the box is filled up. The performance takes a tongue-in-cheek view of the beauracratic times we live in, the paper hoops we have to jump through in order to simply exist. Bureaucracy and money seem to rule our every day lives.
There is no time left to reflect and think through the norms and social structures.
Does this mean that we are we only machines?
Bureaucracy is a totalitarian system which is impossible to live
outside.

Has society and politics nowadays become a self-destructive money making machine?

Is fear leading us to the edge of an eccentric self-destructive way of living?

Bad Politics.

The box not only deals with issues like social needs, but also capitalism, crisis, and the fear of failure against the system.

Pressefotos

Performance

Paperball Perfomance

Paperball-Pic