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HALL OF FEMMES III

Die desperate artwives« aus Wien zu Gast in Berlin

(3.9.-30.9.2010)

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Die Wiener Künstlerinnen »desperate artwives«  nehmen die Körperlichkeit zum Thema der künstlerischen Auseinandersetzung. Ist doch der Körper in der zu einem guten Teil durch virtuelle Projektionen bestimmten Wirklichkeit (virtual social networks) zu einem Ort vielfältiger Auseinandersetzungen geworden: So etwa ringt die Körperlichkeit dem Menschen auch in einer Zeit der scheinbar unendlichen Möglichkeiten immer wieder eine Reihe von real begrenzenden Entscheidungen ab.

Mit dem realen Körper stoßt man/frau regelmäßig an die Grenzen der Physik, auch wenn es längst möglich ist, virtuell an mehreren Orten gleichzeitig sein. Tatsächlich erweisen sich die körperlich männlichen oder weiblichen Determinanten des eigenen Handels als äußerst unflexibel, auch wenn man virtuell in mehrere Personen verschiedenen Geschlechts gleichzeitig schlüpfen kann. Das heißt, die soziale Körperlichkeit des Menschen, die zunehmend von der virtuellen Welt bestimmt wird und seine reale Körperlichkeit bilden keine Einheit mehr. Auf vielfältige Weise wird diese Spaltung des Menschen auf zwei Körper und die dadurch entstehenden Reibungsflächen dazwischen in den Arbeiten der KünstlerInnen thematisiert.

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Maria Hanl

In Maria Hanls Arbeit >alles ware< wird der Warencharakter des Körpers anhand textiler Skulpturen diskutiert. Wie auf einem Abfallhaufen... Weiterlesen...
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Ewa Kaja

Ewa Kaja thematisiert in ihrer Arbeit auf vielfältige Weise die Endlichkeit des lebendigen Körpers. Exponate zurück zur Ausstellung
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Karin Maria Pfeifer

Karin M. Pfeifers Videoarbeit wiederum focusiert die genetische Disposition des Körpers im Hinblick auf die weiteren Beziehungschancen des... Weiterlesen...
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Ildiko Sera

Die ungarische Künstlerin Ildiko Sera konzentriert sich in ihrer Arbeit auf den Körper als soziales Wesen mit besonderem Fokus auf die ... Weiterlesen...
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