Vernissage, Do., 07. Juli 2011, 19h
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Im Dickicht der Städte Neue Arbeiten von Wie der Titel schon ausdrückt verbindet die Ausstellung eine der großen Dichotomien des menschlichen Seins, versucht den vermeintlichen Gegensatz von Stadt und Land, Kultur und Natur zu hinterfragen oder vielleicht gar auszuhebeln. Die Metropole in ihren verschiedenen historischen Ausprägungen - im Wandel der Zeit – kontrastiert mit undurchdringlichem Dschungelgrün und Dschungelrot, das gibt es im Juli bei uns zu sehen. Vier KünstlerInnen bearbeiten das Spektrum des Molochs Großstadt, seine Vergänglichkeit und sein Sichaufbäumen gegen den Verfall, was zum Beispiel bei Lena Braun aka Queen Barbie zu beobachten ist. Puschmanns Arbeiten wiederum zeigen die Undurchdringlichkeit von Natur und das Dschungelhafte von Erkenntniss und Wissenschaft. Mit kräftigem Farbeinsatz peitscht sie pulsierendes Leben auf Leinwand, ihre Skulpturen röcheln vor Leben, in keiner Pore Überdruss. David von Bassewitz wählt einen anderen Weg. Er nähert sich dem Mensch als eingefleischtem Mysterium. Historische Persönlichkeiten treffen auf das wohl spannendste Motiv der griechischen Tragödie, den Vatermord. Somit spannt von Bassewitz den Menschen in gewisser Weise zwischen Technik, Psyche und Trieb auf und zeichnet ihn infolge dessen inklusive seiner animalischen Züge im kulturellen, urbanen Raum als exzentrisches Wesen. Abgerundet wird die Ausstellung von Felix Martin. Grell, expressiv, fast archaisch nähert sich der Maler dem Thema Stadt. Mit großer Intensität produziert er einen Farbrausch, welcher die Grenzen des Begriffes Stadt durch seine emotionale Konnotation sprengt.
![]() Die Ausstellung beschreibt den Metropolenflair im Wandel der Zeit. Der Betrachter wird zum Flaneur im Dschungel, eingekeilt zwischen Mensch, Maschine und Tier, Wahrheit und Fiktion, Abgründen der Seele und des Molochs selbst. Urbanes Leben ist die Zielscheibe für Bomben, Angriff, Hass, aber auch Wohnsitz von Kultur, Schönheit, Experiment und Freiheit. Welcome im “Dickicht der Städte” im Saloon SU DE COUCOU.
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| Performance by Dominik Zippe & Anna Strid | |
| Musik by Katie Conxita | |
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